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Innovation Day: Warum Innovation unsere Branche antreibt

13. Februar 2025
6 Minuten Lesedauer

Inhaltsverzeichnis

Innovation ist der Schlüssel zum Fortschritt – das gilt besonders für die IT-Branche. Der jährliche Innovation Day lädt dazu ein, sich mit neuen Ideen, Technologien und Denkansätzen auseinanderzusetzen. Weltweit rückt dieser Tag die Bedeutung von Innovation in den Fokus – sei es in Wissenschaft, Technologie oder Gesellschaft.

Auch bei IT Sonix spielt Innovation eine zentrale Rolle: Sie ist Teil unserer Arbeitsweise und prägt, wie wir für unsere Kunden innovative Lösungen entwickeln. Anlässlich des Innovation Day haben wir mit unserem Geschäftsführer Artur Schiefer sowie Dr. Danny Hucke, Circle Lead KI und Wissenschaftlicher Referent bei uns, über die Bedeutung von Innovation gesprochen. Gemeinsam teilen sie ihre Perspektiven auf den Innovationsbegriff, die IT-Branche und die Zukunft der Technologie.

Frage: Was bedeutet Innovation für euch persönlich?

Artur: Innovation bedeutet für mich, ein Thema aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Es geht darum, bekannte Fragen anders zu beantworten und damit die Welt in unterschiedlichen Bereichen besser und einfacher zu machen. Ganz klassisch heißt das natürlich auch, Produkte weiterzuentwickeln und sie für den Markt noch interessanter zu gestalten.

Danny: Ich würde Innovation als die Fähigkeit beschreiben, sich in eine Richtung weiterzuentwickeln, die zuvor noch unbekannt war – aus bestehenden Strukturen auszubrechen und Dinge neu zu gestalten. Es geht um kreatives, originelles Denken, darum, neue Wege zu beschreiten und Probleme auf eine ganz andere Weise zu lösen.

Frage: Was bedeutet Innovation für ein IT-Unternehmen in Mitteldeutschland?

Artur: Kurz gesagt: Wir müssen innovativ sein. Unsere partnerschaftlichen Kundenbeziehungen erfordern, dass wir nicht nur als reiner Dienstleister agieren, sondern auch mit eigenen Ideen und Vorschlägen vorangehen. Es geht nicht darum, ein Projekt einfach nur umzusetzen, sondern es bestmöglich zu realisieren. In den letzten zwei Jahren ist dabei insbesondere das Thema Künstliche Intelligenz (KI) stark in den Vordergrund gerückt. Wer in der Branche mithalten will, muss sich mit KI beschäftigen und seine Prozesse so anpassen, dass ihr Einsatz auf Basis belastbarer Daten auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Wir haben dafür eine eigene KI-Taskforce ins Leben gerufen und profitieren zusätzlich von unseren engen Verbindungen in die Wissenschaft. Das hilft uns dabei, KI-Technologien sowohl für unsere eigene Softwareentwicklung als auch für unsere Kunden bestmöglich zu nutzen. Uns ist es wichtig, mit unseren Kunden auf Augenhöhe über dieses Thema zu sprechen, um gemeinsam sinnvolle Lösungen zu finden.

Frage: Welche Rolle spielt der technologische Vorsprung in der Branche?

Artur: Als IT-Unternehmen haben wir den Vorteil, dass wir neue Technologien aus dem Silicon Valley früher testen, bewerten und adaptieren können als andere. In der Praxis merken wir jedoch oft, dass es eine gewisse Zeit dauert, bis Innovationen wirklich flächendeckend auf dem Markt ankommen. Wenn wir solche Technologien frühzeitig ausprobieren und erfolgreich implementieren, verschafft uns das als Unternehmen und in der Auftragsgewinnung einen klaren Vorteil. Außerdem sind wir als Softwareentwicklungsdienstleister an einer sehr frühen Stelle im Innovationsprozess tätig. Wir passen keine Standardprodukte an, sondern entwickeln individuelle Lösungen, die es in dieser Form noch nicht gibt. Unsere Arbeit ist also per Definition innovativ. Es gibt keine Standardsoftware, die exakt das leistet, was unsere Kunden benötigen – genau deshalb entscheiden sie sich für uns. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen wir auch selbst immer offen für neue Technologien und Entwicklungen bleiben.

(v.l.n.r.: Artur Schiefer, Geschäftsführer, und Dr. Danny Hucke, Circle Lead KI und Wissenschaftlicher Referent)

Frage: Innovation bedeutet Veränderung. Wie geht ihr damit intern um?

Danny: Von außen betrachtet verschafft Innovation uns als Unternehmen einen Vorsprung, wenn wir neue Technologien schnell adaptieren. Doch nach innen ist das nicht immer selbstverständlich. Schließlich arbeiten hier zum Teil auch Menschen, die zufrieden sind mit den bewährten Prozessen und Arbeitsweisen. Deshalb ist es entscheidend, unsere Teams aktiv mitzunehmen, Neugier zu wecken und Offenheit für Neues zu fördern. Gerade im Bereich der KI gibt es viele Chancen: Wenn bestimmte Aufgaben automatisiert oder beschleunigt werden, entsteht Freiraum für strategisch wichtigere Themen. Aber dieser Wandel funktioniert nur, wenn die Mitarbeitenden den Mehrwert für ihre eigene Arbeit erkennen.

Frage: Welche strukturellen Voraussetzungen braucht ein Unternehmen, um innovativ zu bleiben?

Artur: Wir haben gezielt Anpassungen in unserer Unternehmenskultur vorgenommen, um unseren Mitarbeitenden mehr Freiräume für eigene Interessen und Ideen abseits des Tagesgeschäfts zu ermöglichen. Innovation entsteht nicht auf Knopfdruck oder durch Druck von oben – sie muss aus dem Unternehmen selbst herauskommen. Dafür braucht es ein Umfeld, das Mitarbeitende befähigt und ermutigt, neue Dinge auszuprobieren. Es geht darum, immer wachsam zu sein, Trends in kleinen Projekten zu testen und dann zu bewerten, welche konkreten Vorteile sie für unsere Arbeit bringen. Innovation ist kein Selbstzweck – sie muss echten Mehrwert bieten.

Frage: Was sind Innovationen, die euch persönlich interessieren?

Danny: Ganz klar, Künstliche Intelligenz – insbesondere generative KI. Wir erleben gerade, dass Maschinen unsere Sprache nicht nur verstehen, sondern auch sinnvoll darauf reagieren können. Das ist eine völlig neue Dimension, denn bisher war menschliche Kommunikation etwas, das wir für einzigartig gehalten haben. KI kann mittlerweile nicht nur Texte generieren, sondern auch eigenständig Programme schreiben, Bilder erschaffen und sogar kreative Prozesse unterstützen. Das Faszinierende daran ist, dass wir noch ganz am Anfang stehen. Die Entwicklung verläuft exponentiell, und wir haben noch keine Vorstellung davon, wie weitreichend die Umwälzungen in den nächsten Jahren sein werden. Für mich steht fest, dass wir es hier mit einer Disruption auf dem Niveau der industriellen Revolution zu tun haben. Diese Technologie wird nicht nur Arbeitsprozesse optimieren, sondern grundlegende Strukturen in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft verändern. Deshalb beschäftige ich mich sowohl beruflich als auch privat intensiv mit dem Thema – weil es eine der prägendsten Entwicklungen unserer Zeit ist.

Artur: Was mich fasziniert, ist, dass der Fortschritt niemals stillsteht und die Dinge sich immer wieder in unerwartete Richtungen entwickeln. Als ich Informatik studiert habe, steckte das Internet noch in den Kinderschuhen – niemand konnte sich vorstellen, welche zentrale Rolle es einmal in unserem Alltag spielen würde. Ähnlich war es mit dem Smartphone: Anfangs nur ein Handy mit Touchscreen, hat es inzwischen eine ganze digitale Revolution ausgelöst. Jetzt stehen wir mit KI wieder vor so einer Entwicklung. Danny hat es schon angesprochen: Diese Technologie wird unseren Alltag massiv verändern – wir können nur noch nicht genau sagen, in welchem Umfang. Aber eines ist sicher: Die digitale Transformation geht weiter. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt, und freue mich darauf, diese Entwicklungen als Teil von IT Sonix mitzugestalten. Unser Ziel ist es, diese Innovationen nicht nur zu begleiten, sondern aktiv mit voranzutreiben und so die Welt ein kleines Stück einfacher und besser zu machen.

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