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International Women in Engineering Day

23. Juni 2025
4 Minuten Lesedauer

Inhaltsverzeichnis

Am 23. Juni ist International Women in Engineering Day. Ein Anlass, um Frauen zu würdigen, die mit Neugier, Fachwissen und Kreativität technische Entwicklungen vorantreiben, auch bei uns in der IT.

Die Initiative wurde 2014 von der Women’s Engineering Society (WES) ins Leben gerufen und steht seit 2016 unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Ziel ist es, Frauen in Engineering-Berufen mehr Sichtbarkeit zu geben und ihre Leistungen zu feiern.

Gerade in der IT, wo der Frauenanteil noch immer niedrig ist, braucht es mehr Vorbilder. Denn unsere Branche bietet viele spannende Aufgaben – von nachhaltiger Softwareentwicklung über künstliche Intelligenz bis hin zu digitalen Lösungen, die das Leben verbessern. Engineering in der IT bedeutet gestalten, verbessern, verändern.

Auch bei der IT Sonix wissen wir: Vielfalt macht uns stärker, sowohl fachlich, als auch menschlich. Besonders stolz sind wir auf den hohen Anteil an Frauen in Führungspositionen. Mit Expertise, Teamgeist und neuen Perspektiven prägen sie unsere technologische Entwicklung maßgeblich. Diversität und Chancengleichheit sind für uns kein Zusatz, sondern fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur.

Unter dem diesjährigen Motto #TogetherWeEngineer haben wir uns gefragt: Was braucht es, um mehr Frauen für die IT zu begeistern? Und wie lassen sich Hürden gemeinsam abbauen?

Antworten darauf geben zwei unserer Xpertinnen: Theresa, Softwareentwicklerin im Bereich Backend, und Christin, Softwareingenieurin im Office Management. Sie erzählen, wie sie zur IT gekommen sind, was sie an ihrer Arbeit begeistert und an welchen Projekten sie aktuell tüfteln. Offen sprechen sie auch über Herausforderungen, Vorbilder und geben wertvolle Tipps für alle, die den Weg in die Tech-Welt einschlagen möchten.


Was hat dich dazu bewegt, in die IT-Branche bzw. ins Engineering einzusteigen?

Christin: Mich reizt die Komplexität technischer Aufgaben – ich liebe es, ständig vor neue Herausforderungen gestellt zu werden.

Theresa: Ich war zwar bereits als Kind und in der Schule technikbegeistert, hatte aber erstmal nicht den Plan nach meinem Abitur in die IT-Branche zu gehen. Eigentlich habe ich mich für meinen Bachelor entschieden, um in die Richtung Medientechnik zu gehen, wurde dann aber relativ schnell und in großem Umfang mit Programmieren konfrontiert und habe im Laufe meines Studiums immer mehr Freude daran entwickelt. In meinem Master habe ich mich dann nochmal mehr darauf spezialisiert. letztendlich habe ich nach meinem Studium als Software Entwicklerin angefangen.

Was begeistert dich an deiner Arbeit im Engineering besonders?

Christin: Die Vielfalt an Herausforderungen und die Möglichkeit, kreative Lösungen zu entwickeln, motivieren mich jeden Tag aufs Neue.

Theresa: Das Gefühl, wenn eine knifflige Herausforderung endlich so funktioniert, wie man sich das vorgestellt hat, da vergisst man schnell wie sehr man vorher daran verzweifelt ist.

Woran arbeitest du aktuell? Kannst du uns einen kurzen Einblick in deine Aufgaben geben?

Christin: Aktuell beschäftige ich mich mit der Suche nach einer passenden Alternative für unser bestehendes System und arbeite gleichzeitig an der Wartung sowie kontinuierlichen Verbesserung der aktuellen Lösung, um unsere internen Prozesse weiterhin effizient und zukunftssicher zu gestalten.

Theresa: Ich arbeite derzeit primär als Backend-Entwicklerin, übernehme aber ab und an auch Aufgaben aus dem Frontend oder dem Ops-Bereich.

Gibt es ein Projekt oder eine Herausforderung, auf die du besonders stolz bist?

Theresa: Nicht direkt. Rückblickend bin ich wohl auf meinen gesamten Werdegang am meisten stolz. Oft vergisst man wie weit man eigentlich schon gekommen ist. Da hilft oft ein Blick zurück, um zu merken was man alles bereits geschafft und gelernt hat.

Wie erlebst du das Arbeitsumfeld in der Tech-Branche als Frau – und siehst du dort noch besondere Herausforderungen für Frauen?

Christin: Ich fühle mich in meinem Arbeitsumfeld sehr wohl und wertgeschätzt – die Zusammenarbeit ist offen und respektvoll.

Theresa: Wie es sich im Gegenzug für Männer anfühlt, kann ich nicht beurteilen – ich habe da naturgemäß keinen direkten Vergleich. Aber im Alltag sitzen wir alle vor denselben Herausforderungen, schreiben Code, lösen Bugs und diskutieren Lösungen. Die Technik unterscheidet nicht – Menschen manchmal schon.

Hast du Vorbilder oder inspirierende Personen, die dich auf deinem Weg motiviert haben?

Christin: Mich inspirieren Menschen, die mit Leidenschaft und Durchhaltevermögen neue Wege gehen – unabhängig von ihrem Hintergrund.

Theresa: Nicht direkt, es ist etwas schade, dass es sich bei den bekannten Geschichten und Persönlichkeiten in der Tech Branche fast ausschließlich um Männer handelt. Nach Frauen muss man etwas suchen, aber auch dort gibt es spannende Werdegänge.

Was würdest du jungen Frauen mit auf den Weg geben, die über eine Karriere im Engineering oder in der IT nachdenken?

Christin: Traut euch, neugierig zu bleiben, eigene Ideen einzubringen und euren Weg selbstbewusst zu gehen – die Branche braucht euch!

Theresa: Wenn es mal schwierig wird: Zweifel am System und nicht an dir selbst.

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